Punktdetektor, Open Path oder Ultraschall — wie entscheiden wir?
Das hängt davon ab, wie sich eine Leckage an dieser Stelle verhalten würde. Ein Punktdetektor wie der Searchpoint Optima Plus misst die Gaskonzentration dort, wo er montiert ist, was passt, wenn die Freisetzungsstelle bekannt ist und sich Gas sammelt. Ein Open-Path-Detektor wie das Searchline Excel überwacht eine Strecke von bis zu mehreren hundert Metern und erfasst eine Wolke, die diese Linie kreuzt — richtig für Anlagengrenzen, Rohrbrücken und Verladebereiche. Ein Ultraschalldetektor wie das Searchzone Sonik reagiert auf das Geräusch einer Druckleckage statt auf das Gas selbst, was die Antwort für gut belüftete Außenanlagen ist. Große Anlagen kombinieren meist zwei der drei.
Welcher Detektor passt für Schwefelwasserstoff in einer Zone 1?
Schwefelwasserstoff wird üblicherweise elektrochemisch gemessen, die Frage teilt sich also in Sensortechnologie, Transmitter und Gerätezulassung für die Zone. In der Praxis führt das zu einer Transmitter-Sensor-Kombination aus der Sensepoint XCD oder XNX™ Familie oder zu Series-3000-Detektoren, wo bereits ein eigensicherer Zweileiterkreis vorhanden ist. Die verbindliche Auswahl hängt von Alarmschwellen, Umgebungsbedingungen und Zulassungsdokumentation ab, was wir vor dem Angebot prüfen.
Lassen sich neue Detektoren an eine vorhandene Zentrale anschließen?
Häufig ja, und es ist meist der günstigste Weg. Es hängt von der Signalart und der Kanalzahl der installierten Zentrale ab. Wir prüfen den Bestand, klären, was der Hersteller noch unterstützt, und ob eine stufenweise Migration — erst Detektoren, später Zentrale — die Abdeckung durchgehend erhält.
Montiert und betreut die VERTEX GmbH stationäre Gaswarnanlagen?
Ja. Unser Umfang reicht vom Messstellenkonzept über Lieferung, Befestigung und Verkabelung, Anschluss an Zentrale und Leitsystem, Funktionsprüfung der gesamten Alarmkette bis zu Übergabedokumentation und Einweisung. Kalibrierung, Bumptest und Wartung laufen danach im Rahmen eines Servicevertrags weiter.